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Notizen aus der Redaktion

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Bild: In Sojasoße gekochte satoimo (Foto: sirogohan.com)

Die stärkehaltige Taro-Knolle, die in zahlreichen Ländern weltweit – insbesondere in den tropischen Regionen – angebaut wird, ist in Japan unter dem Namen satoimo 里芋(wörtlich „Dorfkartoffel“) bekannt. Dort kann sie auf eine sehr lange Geschichte als Nutzpflanze zurückblicken, die bereits vor Einführung der Reispflanze als wichtiges Nahrungsmittel diente. Geerntet wird sie in Japan vor allem ab August bis in den Herbst hinein, und frische satoimo bereichern in dieser Zeit auch den Speiseplan. Führendes Anbaugebiet ist die Präfektur Chiba in unmittelbarer Nähe zur Hauptstadt Tokyo.

Satoimo, die vor allem Wasser und Stärke enthalten und zudem sehr ballaststoffreich sind, werden gerne gekocht oder geröstet genossen. Die einfachste Art und Weise der Zubereitung besteht darin, sie zunächst als Ganzes zu kochen, danach zu schälen und anschließend mit Salz und Sojasoße zu servieren. Darüber hinaus sind sie gerade in den nördlichen Regionen Japans als Zutat für die traditionellen Eintopfessen unter freiem Himmel imonikai 芋煮会 beliebt.