Botschaft von Japan

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Notizen aus der Redaktion

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Bild: (Foto: © akiyoko74/イメージマート)

In der Juli-Ausgabe unserer Serie über „essbare Landschaften“ in Japan präsentieren wir eine kulinarische Spezialität, die einerseits charakteristisch für das Land als Ganzes ist und deren Anbauflächen zugleich an vielen Orten in Japan zu finden sind.

Japanischer Tee

Laut Angaben des japanischen Landwirtschaftsministeriums liegen die wichtigsten Anbaugebiete für Tee in den Präfekturen Shizuoka, Kagoshima, Mie, Kyoto und Fukuoka, also vorwiegend in der Mitte und im Süden des Landes. Die drei erstgenannten Präfekturen allein machen rund siebzig Prozent der gesamten Teeanbauflächen in Japan aus. 2024 und 2025 kam die Präfektur Kagoshima im Süden von Kyushu erstmals seit Beginn der Statistik bei der Produktionsmenge auf den ersten Platz. Dort werden vor allem Teesorten angebaut, die zu Matcha (Pulvertee) weiterverarbeitet werden. 2025 wurden in Japan auf 33.400 Hektar insgesamt 75.100 Tonnen Tee geerntet.

Da japanischer Tee seit vielen Jahren auch außerhalb des Landes sehr beliebt ist, nimmt der Export ständig zu. 2025 wurden insgesamt 8.718 Tonnen ins Ausland exportiert. Nach den USA sind die EU und Großbritannien die wichtigsten Abnehmer. Etwa siebzig Prozent des von Japan ausgeführten Tees ist Pulvertee.