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Notizen aus der Redaktion

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Bild: (Foto: TSUJI Terufumi)

Im Monat Oktober präsentieren wir im Rahmen unserer Serie über „essbare Landschaften“ in Japan eine kulinarische Spezialität aus der Präfektur Miyazaki im Süden von Kyushu.

Auf Gestellen getrocknete Daikon-Rettiche

In der Präfektur Miyazaki, dem wichtigsten Produzenten von in der Sonne getrockneten Daikon-Rettichen, verwendet man zum Trocknen sogenannte „Daikon Yagura“-Gestelle*, die im Winter einen typischen Anblick in dieser Region bilden. Die Bambus-Gestelle, von denen die Rettiche herabhängen, erreichen Höhen von bis zu sechs Metern und können bis zu hundert Meter lang werden. Nach etwa zehn Tagen verlieren die Rettiche ihren bitteren Geschmack. Sie werden dadurch süßer und entwickeln einen tiefen „Umami“-Geschmack. Anschließend werden sie zu „Tsukemono“ (eingelegtem Gemüse) und anderen Produkten verarbeitet.

* „Yagura“ ist eigentlich eine Bezeichnung für die Türme japanischer Burgen, aber auch der Name des Gestells für eine Wärmedecke mit Kohlebecken („Kotatsu“) im Winter. (Anmerkung des Übersetzers)

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