Botschaft von Japan

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Notizen aus der Redaktion

Fotos: MATSUSHITA Jiro

Da Bambus sehr schnell wächst und seine Blätter auch während der kalten Monate grün bleiben, gilt er ähnlich wie Kiefer und Pflaumenbaum als glückverheißend. In der japanischen Malerei und im Kunsthandwerk ist Bambus seit langem ein sehr beliebtes Motiv. Auch außerhalb der Kunst werden Körbe, die aus kleinen gespaltenen Bambussträngen namens „higo“ gefertigt sind, von alters her als praktische Hilfen für die Arbeit auf dem Feld und in der Küche geschätzt.

Heutzutage finden immer mehr Menschen Gefallen an solchen Bambuskörben und verwenden sie auch in ihrem Alltag. Sie sind aber nicht nur praktisch. Vielmehr verleihen die Wärme und faszinierenden Designs dieser handgefertigten Körbe jedem Innenraum einen wunderschönen Akzent. Wo und wie man sie verwendet und welche Form man wählt, bleibt jedem selbst überlassen. Man kann sie zum Beispiel aufeinander stapeln, um einen dekorativen Touch zu erhalten und gleichzeitig den Stauraum zu verdoppeln. Oder man legt den Fokus auf die Griffe und verwandelt diese so in ein Kunstobjekt. Sie eignen sich zudem als Tablett für Geschirr. Und als praktische Reisetasche im Sommer sind sie ein echtes Mode-Statement.

Der Reiz japanischer Bambuskörbe liegt in der Vielfalt ihrer ausgeklügelten Webmuster. Begeben Sie sich während eines Besuchs in Japan doch einmal auf die Suche nach solchen Körben. Sie werden sie als etwas ganz Besonderes zu schätzen wissen.

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Bild: Scheint Licht zwischen den grünen Bambussträngen hindurch, wirkt jeder Ort gleich viel kühler.

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Bild: Ein auf einem Bambuskorb platziertes Stück Stoff ergibt ein wunderschönes Kunstobjekt.

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Bild: Auch praktisch, um Sojasoße und andere Gewürze auf dem Esstisch ansprechend zu platzieren.

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Bild: Körbe mit „Ajiro-ami“ Webmuster, bestehend aus sich diagonal kreuzenden Strängen (links), und mit einem offenen „Sukashi-ami“ Muster (rechts).

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