Seit alters verehren die Menschen in Japan das Licht, das von der Sonne, dem Mond und den Sternen ausstrahlt. Die leuchtende Schönheit dieser Himmelskörper spiegelt sich in den realen Landschaften sowie in der Bildenden Kunst des Landes wider. Die Großartigkeit des Kosmos lässt bei den Japanern stets die harmonische Beziehung zwischen Natur und Mensch hervortreten.

Bild: Sternschnuppen über dem Berg Fuji (Foto: PIXTA)

Bild: Der Sternenhimmel über dem Konpira-Schrein im Dorf Shosanbetsu auf Hokkaido (Foto: PIXTA)

Bild: Die aufgehende Sonne zwischen den beiden Felsen Meoto Iwa („Ehepaar-Felsen“) bei Futamigaura in Ise, Präfektur Mie (Foto: Adobe Stock)

Bild: Ein Stellschirm mit den Motiven Mond, Sonne und herbstliche Gräser. Solche Kunstwerke, seit langer Zeit ein beliebtes Motiv in der japanischen Malerei, bilden die Musashino-Ebene westlich von Edo (heutiges Tokyo) ab. „Jitsugetsu Akikusazu Byobu“ (Stellschirm mit Sonne, Mond und Herbstgräsern) (Sammlung des Fujita Museums)

Bild: Diese als Nationalschatz bekannte Yohen Tenmoku-Teeschale, die aus dem 12. oder 13. Jahrhundert stammt, ist eine von nur drei bekannten Schalen ihrer Art. Das Muster in ihrer schwarzen Glasur bringt sternenartige Punkte hervor, die an den Kosmos erinnern. Im Mittelalter wetteiferten die Adligen in Japan untereinander um den Besitz einer dieser Schalen. (Sammlung des Fujita Museums)
Das Original dieses Beitrags wurde von niponica, dem Web-Magazin von Web Japan (Außenministerium von Japan), übernommen und für NEUES AUS JAPAN ins Deutsche übersetzt. Den Originalbeitrag (in englischer Sprache) finden Sie hier: https://web-japan.org/niponica/niponica38/en/feature/index.html