Presse & Publikationen
2026/2/14
Pressemitteilung: Gespräch zwischen den Außenministern Japans und Deutschlands

Fotos: Ministry of Foreign Affairs of Japan
Am 14. Februar ab 15 Uhr Ortszeit (23 Uhr japanischer Zeit) traf Außenminister MOTEGI Toshimitsu, der für die Teilnahme an der Münchner Sicherheitskonferenz derzeit Deutschland besucht, für ca. 20 Minuten mit dem Bundesminister des Auswärtigen Dr. Johann WADEPHUL zu einem Gespräch zusammen. Es folgt eine Zusammenfassung.
1.
Eingangs hieß Bundesaußenminister Dr. Wadephul Außenminister Motegi zu ihrer erneuten Zusammenkunft herzlich willkommen. Der Bundesaußenminister führte aus, dass innerhalb der aktuellen internationalen Situation die Vertiefung des Zusammenwirkens mit Japan als einem besonderen Partner, mit dem man Werte und Prinzipien teile, weiter an Bedeutung gewinne. Er persönlich halte Japan für sehr wichtig und er wolle die bilaterale Kooperation noch mehr vertiefen. Außenminister Motegi erwähnte, dass sich die Verkündung des Konzepts des „Freien und Offenen Indopazifiks (FOIP)“ durch Japan in diesem Jahr zum zehnten Mal jähre und begrüßte das aktive Engagement Deutschlands in der Region Indopazifik. Zudem sei die weitere Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wirtschaftssicherheit zwischen gleichgesinnten Staaten unerlässlich und er wolle hierbei weiterhin eng zusammenwirken.
2.
Beide Außenminister teilten die Auffassung, dass für ihre beiden Länder als Industrie- und Technologiestandorte der Aufbau widerstandsfähiger Lieferketten sowie die Bewahrung und Stärkung der regelbasierten freien und gerechten internationalen Wirtschaftsordnung eine außerordentlich große Bedeutung haben. Sie stimmten darin überein, auch im Zusammenwirken mit der Industrie konkrete Kooperationen künftig noch mehr auszuweiten. Zudem bestätigten sie, sich ausgehend von den bisherigen Fortschritten bei der bilateralen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Sicherheit in Zukunft noch mehr für die Stärkung der Sicherheitsgrundlagen beider Länder einzusetzen.
3.
Beide Außenminister führten einen offenen Meinungsaustausch u.a. zur Lage in Ostasien, zur Haltung gegenüber Nordkorea unter Einschluss der Nuklear- und Raketenproblematik sowie des Problems der entführten japanischen Staatsangehörigen und zur Situation in Bezug auf die Ukraine. Sie bekräftigten, dass Japan und Deutschland sich in engem Zusammenwirken für die verschiedenen Aufgaben der Staatengemeinschaft einsetzen werden.
Weitere Informationen zur Teilnahme von Außenminister Motegi an der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 finden Sie hier (Link zur Webseite des Außenministeriums von Japan (in engl. Sprache).
Eingangs hieß Bundesaußenminister Dr. Wadephul Außenminister Motegi zu ihrer erneuten Zusammenkunft herzlich willkommen. Der Bundesaußenminister führte aus, dass innerhalb der aktuellen internationalen Situation die Vertiefung des Zusammenwirkens mit Japan als einem besonderen Partner, mit dem man Werte und Prinzipien teile, weiter an Bedeutung gewinne. Er persönlich halte Japan für sehr wichtig und er wolle die bilaterale Kooperation noch mehr vertiefen. Außenminister Motegi erwähnte, dass sich die Verkündung des Konzepts des „Freien und Offenen Indopazifiks (FOIP)“ durch Japan in diesem Jahr zum zehnten Mal jähre und begrüßte das aktive Engagement Deutschlands in der Region Indopazifik. Zudem sei die weitere Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wirtschaftssicherheit zwischen gleichgesinnten Staaten unerlässlich und er wolle hierbei weiterhin eng zusammenwirken.
2.
Beide Außenminister teilten die Auffassung, dass für ihre beiden Länder als Industrie- und Technologiestandorte der Aufbau widerstandsfähiger Lieferketten sowie die Bewahrung und Stärkung der regelbasierten freien und gerechten internationalen Wirtschaftsordnung eine außerordentlich große Bedeutung haben. Sie stimmten darin überein, auch im Zusammenwirken mit der Industrie konkrete Kooperationen künftig noch mehr auszuweiten. Zudem bestätigten sie, sich ausgehend von den bisherigen Fortschritten bei der bilateralen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Sicherheit in Zukunft noch mehr für die Stärkung der Sicherheitsgrundlagen beider Länder einzusetzen.
3.
Beide Außenminister führten einen offenen Meinungsaustausch u.a. zur Lage in Ostasien, zur Haltung gegenüber Nordkorea unter Einschluss der Nuklear- und Raketenproblematik sowie des Problems der entführten japanischen Staatsangehörigen und zur Situation in Bezug auf die Ukraine. Sie bekräftigten, dass Japan und Deutschland sich in engem Zusammenwirken für die verschiedenen Aufgaben der Staatengemeinschaft einsetzen werden.
Weitere Informationen zur Teilnahme von Außenminister Motegi an der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 finden Sie hier (Link zur Webseite des Außenministeriums von Japan (in engl. Sprache).
