Kultur

2026/5/26

Kulturtipps - Ausstellungen

 
30. Oktober 2025 bis 30. September 2026 Zeichen-Welten: Imaginäre Reisen des Illustrators Kusamori Shūichi
 
Im Mittelpunkt dieser Ausstellung steht das 2018 erschienene Artbook Winterkönig (Fuyu no ō), mit dem der renommierte Anime-Illustrator Kusamori Shūichi eine große Zahl seiner charakteristisch fantasievollen und detailreichen Bleistiftzeichnungen vorstellte.

Mori-Ôgai-Gedenkstätte
Luisenstr. 39
10117 Berlin


 
30. April bis 05. Juni 2026 Wanderausstellung „Wa! Germany – Die Expo zu Gast in Deutschland“


Im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin wird eine Wanderausstellung zu sehen sein, in der Besucherinnen und Besucher ausgewählte interaktive Exponate aus dem Deutschen Pavillon der Expo 2025 Osaka, Kansai, erleben können.

Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin
Saargemünder Str. 2
14195 Berlin


 
16. Mai bis 21. Juni 2026 Shuji Hijiya – Malerei, Zeichnung aus Japan

Shuji Hijiya (1942–2018) war ein japanischer Maler, der den größten Teil seines Lebens in Deutschland verbrachte. Nach Ausstellungen in den 70er Jahren zog er sich zurück, um fernab vom Kunstbetrieb weiterzuarbeiten. Viele Werke blieben bis zu seinem Tod ungesehen – Bilder, die erst jetzt, Jahrzehnte nach ihrer Entstehung, ans Licht kommen.

Der Künstler, 1942 im japanisch besetzten China geboren, studierte zunächst Soziologie in Tokio, bevor er nach Wien und Deutschland kam. In Ostholstein und Berlin fand er über Jahrzehnte hinweg zu einer eigenständigen, westlich geprägten Bildsprache. Zugleich blieb seine Malerei durchdrungen von einem fernöstlichen Empfinden für Leere, Zeit und Vergänglichkeit. Die Ausstellung lädt dazu ein, dieses Werk zu entdecken. Hijiya entwickelt in seinen Bildern eine Form von Stillleben der Seele: kein naturalistisches Abbild, sondern eine Verdichtung von Wahrnehmung und Erinnerung.

Ausstellungseröffnung am 16. Mai 2026

Kunstverein Kühlungsborn e.V.
Ostseeallee 48
18225 Kühlungsborn


 
16. Juni bis 13. September 2026 Kengo Kuma – der Fluss der Linien durch das Objektiv von Erieta Attali

Kengo Kuma gilt als einer der bekanntesten zeitgenössischen Architekten, dessen Projekte wie das Designmuseum V&A Dundee, der Tiffany-Store in Tokio-Ginza, das Nationalstadion in Tokio und weitere Bauten weltweit große Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben. Der natürliche Bezug zum Kontext, zur Landschaft, zur Geschichte, die Wahl der Materialien – Glas, Stein oder Holz –, das Spiel der Linien und dieses besondere Licht, die Transparenz, welche die in New York und Paris lebende Architektur- und Landschaftsfotografin Erieta Attali mit ihrer Kamera einfängt, machen das Werk von Kengo Kuma so einzigartig.

Tchoban Foundation
Christinenstraße 18 a
10119 Berlin