Kultur

2026/6/29

Kulturtipps - Ausstellungen

 
30. Oktober 2025 bis 30. September 2026 Zeichen-Welten: Imaginäre Reisen des Illustrators Kusamori Shūichi
 
Im Mittelpunkt dieser Ausstellung steht das 2018 erschienene Artbook Winterkönig (Fuyu no ō), mit dem der renommierte Anime-Illustrator Kusamori Shūichi eine große Zahl seiner charakteristisch fantasievollen und detailreichen Bleistiftzeichnungen vorstellte.

Mori-Ôgai-Gedenkstätte
Luisenstr. 39
10117 Berlin


 
16. Juni bis 13. September 2026 Kengo Kuma – der Fluss der Linien durch das Objektiv von Erieta Attali

Kengo Kuma gilt als einer der bekanntesten zeitgenössischen Architekten, dessen Projekte wie das Designmuseum V&A Dundee, der Tiffany-Store in Tokio-Ginza, das Nationalstadion in Tokio und weitere Bauten weltweit große Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben. Der natürliche Bezug zum Kontext, zur Landschaft, zur Geschichte, die Wahl der Materialien – Glas, Stein oder Holz –, das Spiel der Linien und dieses besondere Licht, die Transparenz, welche die in New York und Paris lebende Architektur- und Landschaftsfotografin Erieta Attali mit ihrer Kamera einfängt, machen das Werk von Kengo Kuma so einzigartig.

Tchoban Foundation
Christinenstraße 18 a
10119 Berlin


 
26. Juni bis 20. September 2026 Japan auf Papier in Dresden: Utamaro, Hokusai, Hiroshige und die Grafik der Moderne

Alltag und Mythos, Eleganz und Witz, Fantasie und Naturbeobachtung – der japanische Farbholzschnitt enthält alle Facetten des Lebens.

Das Kupferstich-Kabinett sammelt japanische Kunst auf Papier seit fast 300 Jahren – es ist eine der bedeutendsten, aber kaum bekannten Sammlungen Deutschlands. Gemeinsam mit Forschungspartnern aus Japan und der Schweiz wurde ihre Geschichte auf gearbeitet, die Werke digitalisiert und restauriert. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl aus diesem Bestand von über 10.000 Objekten – viele der Werke sind hier zum ersten Mal zu sehen.

Residenzschloss
Taschenberg 2
01067 Dresden


 
28. August bis 20. September 2026 What If Berlin - Die Ringbahn als Bühne für 27 vergessene Zukunftsvisionen

Für das 75. Jubiläum lädt der japanische Künstler Akira Takayama das Publikum der Berliner Festspiele auf die Berliner Ringbahn ein. An vier Wochenenden veranstaltet er „guided tours” über die 27 Ringbahnhöfe, für deren Umgestaltung er die Realisierung jeweils eines ortsspezifischen künstlerischen Projekts vorschlägt.

30. August 2026, 12:00 bis 13:30 Uhr - Japanese Brunch
In gemütlicher Atmosphäre erläutert der Künstler Akira Takayama am Sonntagvormittag die konzeptionellen Grundgedanken seiner experimentellen Theaterarbeit und des auf der Ringbahn geplanten Projekts What If Berlin und stellt sich den Fragen des Publikums.

Haus der Berliner Festspiele, Kassenhalle
Schaperstraße 24
10719 Berlin